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Senat beschließt Hamburger Rat für nachhaltige Entwicklungspolitik

Hamburg. – Der Hamburger Senat hat heute auf ein Ersuchen der Hamburgischen Bürgerschaft beschlossen, einen Rat für nachhaltige Entwicklungspolitik einzurichten. Der Bevollmächtigte beim Bund und für auswärtige Angelegenheiten, Staatsrat Carsten-Ludwig Lüdemann, erläutert die Ziele und Aufgaben des neuen Beratergremiums: „Entwicklungszusammenarbeit mit ausländischen Partnern muss darauf abzielen, eine nachhaltige, zukunftsfähige Entwicklung zu befördern.

Dabei sind jedoch die globalen Wirkungszusammenhänge lokaler Entscheidungen und internationaler Zusammenarbeit zu berücksichtigen“, so Staatsrat Lüdemann. „Wir wollen dafür den in Hamburg vorhandenen vielfältigen Sachverstand und das themen- und länderspezifische Erfahrungswissen nutzen“.

Der Rat für nachhaltige Entwicklungspolitik wird bis zu zwölf ehrenamtliche Mitglieder umfassen, die im Auftrag des Senats fachliche Gutachten erstellen und Empfehlungen abgeben. Zu den Fragen, mit denen sich der neue Rat beschäftigen wird, gehören beispielsweise die soziale und technische Zusammenarbeit mit ausländischen Partnern in Léon (Nicaragua) oder Dar es Salaam (Tansania), aber auch Themen der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit in Hamburg, wie beispielsweise der Faire Handel.

Staatsrat Lüdemann: „Die Beratung durch die Fachleute soll uns helfen, die entwicklungspolitischen Maßnahmen des Senats möglichst bedarfsgerecht und wirksam einzusetzen. Das dient der Verbesserung der Lebensbedingungen bei unseren ausländischen Partnern und zur Schärfung des Bewusstseins für globale Fragen in Hamburg.“

Über die personelle Besetzung des Rates wurde noch nicht entschieden. Vier Mitglieder ernennt die Bürgerschaft, ein Mitglied pro Fraktion. Die Amtszeit des Rates endet mit Ablauf der Legislaturperiode.

Hansestadt Hamburg
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