Bonn. – Zur aktuellen Diskussion um die vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) zusätzlich für Afghanistan bereit gestellten Mittel schlägt der Vorstandsvorsitzende der Welthungerhilfe, Wolfgang Jamann, die Rückkehr zu einer sachlichen Auseinandersetzung im Sinne der wirksamen Arbeit vor Ort vor. “Wir sollten die bislang gut funktionierenden partnerschaftlichen Prinzipien zwischen BMZ und NROen beachten – im Interesse der afghanischen Zivilbevölkerung, der Sicherheit unserer Mitarbeiter vor Ort und der politischen Kultur in Deutschland.” Read more…
Berlin. – Im Rahmen seiner heute zu Ende gehenden Reise nach Afghanistan und Pakistan hat Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel einen Schwerpunkt auf die regionale Stabilisierung und grenzüberschreitende Fragestellungen gelegt. Read more…
Kabul. – Im Rahmen seiner zweiten Reise nach Afghanistan innerhalb von 2 Monaten eröffnete Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel das Deutsche Haus in Mazar-e Sharif. Alle staatlichen deutschen Durchführungsorganisationen der Entwicklungszusammenarbeit, die in Nordafghanistan tätig sind, werden in dem neuen Haus mit einem Regionalbüro vertreten sein. Read more…
Bonn. – Der DED eröffnet am 26. April 2010 das Vocational Training Center (VTC) in Faizabad. Die Berufsschule ist ein weiterer Schritt zur Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Norden Afghanistans. Das VTC gehört mit seinen Pendants in Mazar-e Sharif und Kunduz zu den Pilotprojekten der wirtschaftlichen Entwicklungszusammenarbeit. Inhaltlich und organisatorisch werden die Schulen von Fachkräften des DED betreut. Read more…
Berlin. – Bundesminister Dirk Niebel nutzte die Gelegenheit seiner Afghanistan-Reise für einen Besuch in der Region Badakhshan, wo er sich über die Fortschritte der deutschen Entwicklungszusammenarbeit informierte. Dabei stand die Frage nach Verbesserung der Lebensbedingungen im Mittelpunkt. Read more…
Berlin. – Die internationale humanitäre Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen weist die Äußerung des NATO-Generalsekretärs Anders Fogh Rasmussen aufs Schärfste zurück, wonach Nichtregierungsorganisationen die weiche Komponente militärischer Strategien darstellen sollten. Read more…
Köln. – Zum Auftakt der morgigen Afghanistan-Konferenz in London fordert medica mondiale die Bundesregierung dazu auf, bei der diskutierten Einbindung der Taliban in den Friedensprozess die in der Verfassung garantierten Menschenrechte zu schützen. Bei dem Versuch der Befriedung des Landes und einer geänderten internationalen Strategie dürften insbesondere die Rechte von Frauen keinesfalls zur Verhandlungsmasse erklärt werden. Read more…
Kabul/Genf. – Vor der kommenden internationalen Konferenz über Afghanistan am 28. Januar in London gibt die wachsende Zahl ziviler Opfer Anlass zu grosser Besorgnis, hiess es heute beim Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK). Read more…
Die Ausgabe 10/2009 des GIGA Focus Nahost ist erschienen und steht auf der Website http://www.giga-hamburg.de/giga-focus/nahost kostenlos zum Herunterladen bereit:
Afghanistan: Neuer alter Präsident vor ungewisser Zukunft
Florian P. Kühn
Am 20. August 2009 fanden in Afghanistan turnusgemäß Präsidentschaftswahlen
statt. Der amtierende Präsident Hamid Karzai stellte sich dabei zur
Wiederwahl. Da er im ersten Wahlgang nicht die absolute Mehrheit der Stimmen
erreichte, hätte er sich laut Verfassung einer Stichwahl stellen müssen.
Nach dem Verzicht des Zweitplatzierten sagte die Wahlkommission die
Stichwahl ab und erklärte Hamid Karzai am 2. November 2009 zum Sieger. Read more…
Berlin. – Zu den Planungen der NATO-Führung zum künftigen Truppenbedarf in Afghanistan und zur Forderung des ISAF-Oberkommandierenden Stanley McCrystal nach einer Aufstockung der ISAF-Truppen erklärt Omid Nouripour, MdB der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen: Die NATO-Führung in Afghanistan hat ihre Planungen zum künftigen Truppenbedarf abgeschlossen. Die Bundesregierung muss jetzt sofort die Karten auf den Tisch legen und offen sagen, wie die weitere deutsche Beteiligung an der ISAF-Mission aussehen soll. Bundeskanzlerin Merkel und Verteidigungsminister Jung müssen aufhören mit ihrer Taktik des Vertuschens. Read more…
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