Bonn. – Die Welthungerhilfe begrüßt die neue enge Kooperation in den Bereichen Entwicklungspolitik und Welternährung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV). „Wir freuen uns, dass globale Ernährungssicherheit endlich wieder oben auf der Agenda der deutschen Politik angekommen ist. Wir sehen uns damit in unseren langjährigen Anstrengungen bestätigt, Landwirtschaft und ländliche Entwicklung in den Mittelpunkt beim Kampf gegen Hunger und Armut zu stellen“, sagt Dr. Wolfgang Jamann, Generalsekretär der Welthungerhilfe.
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Der Solidaritätsdienst-international e.V. (SODI) sucht Plakatbeiträge junger Erwachsener zum Titel „Hunger nach Solidarität“. In einem Wettbewerb werden die 15 besten Beiträge ermittelt. Die Vorauswahl wird in einer Ausstellung veröffentlicht, die Gewinnerplakate an öffentlichen Haltestellen im Raum Berlin gehängt. Die Einreichfrist wurde bis zum 31. August verlängert. Read more…
Bad Boll / Kreis Göppingen – Mehr Investitionen in Landwirtschaft und ländliche Entwicklung sowie eine verstärkte Förderung der Kleinbauern fordern Fachleute, die sich seit gestern (25.02.2010) in der Evangelischen Akademie Bad Boll mit Strategien zur Ernährungssicherung in Afrika südlich der Sahara auseinandersetzen. Der größte Teil der weltweit mehr als einer Milliarde Hungernden lebt in dieser Region. Außerdem sei eine bessere Abstimmung der Geberorganisationen untereinander und die Orientierung der Entwicklungshilfe an den Konzepten der jeweiligen Empfängerländer notwendig. Read more…
Rom. – Nach dem Scheitern des Welternährungsgipfels in puncto „land grabbing“ fordert das entwicklungspolitische INKOTA-netzwerk die deutsche Bundesregierung auf, entschieden gegen die verantwortungslosen Landkäufe in Entwicklungsländern vorzugehen. Transnationale Konzerne, reiche Staaten und Investmentfonds reißen Hungernden buchstäblich den Boden unter den Füßen weg. Da sich der Gipfel in Rom als Farce abzeichnet, muss die Bundesregierung jetzt schnellstens im Rahmen der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit auf die drohende Katastrophe reagieren. Read more…
Rom. – Nach Ansicht des katholischen Hilfswerks MISEREOR ist die Erklärung zum Welternährungsgipfel in Rom eine herbe Enttäuschung. “Was da auf acht Seiten erklärt wird, ist im Wesentlichen eine widersprüchliche Zusammenstellung bereits getroffener Vereinbarungen und Versprechen”, so MISEREOR-Ernährungsexpertin Alicia Kolmans. Read more…
Berlin. – Zum Welternährungsgipfel in Rom erklärt die Zukunftsstiftung Landwirtschaft: Unhaltbare Versprechen, Grabenkriege um die Kontrolle globaler Entwicklungsgelder und Ernährungs-Institutionen, ungelöste Widersprüche um Agrarsprit, Welthandel und die Verteilung der Klima- und Umweltkosten, Arroganz der Industriestaaten und falsche Rücksichtnahme gegenüber Regierungen, die den Hunger in ihren Ländern nicht wirksam bekämpfen, prägen das Bild des 3. Welternährungsgipfels, der heute in Rom beginnt. Read more…
Stuttgart. – Nachdem heftige Stürme und sintflutartige Regenfälle in Mittelamerika eine Spur der Verwüstung hinterlassen haben, hat die Diakonie Katastrophenhilfe mit der Nothilfe begonnen und will beim Wiederaufbau helfen. In El Salvador haben die lokalen Partner des evangelischen Hilfswerks mit der Verteilung von Hilfsgütern begonnen. In dem am schwersten betroffenen Land starben durch Erdrutsche, Fluten und Gerölllawinen mindestens 150 Menschen, viele werden noch vermisst. Außerdem wurden große Teile der Ernte vernichtet. Die Diakonie Katastrophenhilfe warnt deshalb vor einer Hungersnot. Read more…
München. – “Brot für die Welt” startet am 1. Advent in München ihre 51. Aktion. Der Festakt in der Sankt Lukas-Kirche steht unter dem Motto: “Es ist genug für alle da”. Read more…
Rome. – FAO has published a “methodological toolbox” on the right to food, designed to provide countries, institutions civil society and other stakeholders with a series of effective instruments they can use to assert the right to adequate food as a basic human right.
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Rome, 20 October 2009. - Faced with rising world hunger and unacceptable poverty and in response to calls for greater coherence and coordination, members of the FAO Committee on World Food Security (CFS) have agreed on a wide-ranging reform, FAO announced today.
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