Bonn. –
Im Zuge eskalierender Kämpfe der malischen Armee und französischer Spezialeinheiten gegen islamistische Milizen im Norden verlassen immer mehr Menschen das Land. So erreichten seit 11. Januar mehr als 4.200 Flüchtlinge Mauretanien, wo sie von Mitarbeitern des UN-Flüchtlingskommissariats (UNHCR) vom Transitzentrum Fassala an der Grenze ins sichere Inland transportiert werden. Im Lager Mbera werden die Flüchtlinge von UNHCR mit dem Lebensnotwendigen versorgt. Mbera beherbergt bereits über 55.000 Malier, die vor allem im letzten Jahr vertrieben wurden, nachdem der Aufstand der Tuareg begann. Read more…
Freiburg. – Caritas international weitet ihre Hilfe für Flüchtlinge und Vertriebene in Mali aus. Das Hilfswerk der deutschen Caritas reagiert damit auf den anhaltenden Zustrom von Hilfesuchenden, die aus Angst vor Gewalt und Übergriffen aus dem Norden des Landes in den Süden fliehen. Allein in der Stadt Mopti, die an die von Tuaregs und Islamisten ausgerufene Region Azawad grenzt, haben bislang bereits 10.000 Vertriebene Zuflucht gesucht; darunter 7500 Kinder. Read more…
München. – Bereits seit Wochen herrscht im Sahel eine massive Nahrungsmittelkrise. Aufgrund der Dürre im Herbst 2011 sind in großen Teilen der Region die Ernten extrem schlecht ausgefallen. Dabei besteht im Sahel ohnehin chronische Nahrungsunsicherheit. Mehr als die Hälfte aller Haushalte können ihren Lebensmittelbedarf nicht mehr mit der eigenen Ernte decken. Die aktuell verbleibenden Vorräte reichen bis maximal Ende März, dabei ist die nächste Ernte erst im kommenden Oktober zu erwarten. Neben der Nahrungsmittelkrise tritt nun auch ein Flüchtlingsproblem auf. Read more…
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